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„Wir sind fassungslos” – Berliner Kita trauert nach Unfall um Jungen (†5)

Der Kleine hatte keine Chance!An der Kita Adlerkuken in Berlin hängt rotes Flatterband. Der Schock uber das, was dort am Montag (19. Januar) passiert ist, sitzt tief. Eine Glastur reißt aus der Halterung und kippt nach innen in einen Raum. Ein funf Jahre alter Junge wird getroffen und so schwer verletzt, dass er stirbt.Kita Adlerkuken trauert auf ihrer Internetseite um totes KindDas Bild einer brennenden Kerze in der Dunkelheit wird am Morgen nach dem Ungluck auf der Homepage der Kita veröffentlicht. „Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur luckenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei“, heißt es in einem Statement auf der Website.„In Gedanken sind wir bei der Familie und allen Angehörigen des Kindes und drucken unser tief empfundenes Mitgefuhl aus“, schreibt die Kita in Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick. Besonders schlimm: Auch der Vater des verungluckten Jungen soll vor Ort gewesen und mit einem Schock zusammengebrochen sein, berichtet die B.Z. Er habe ärztlich betreut werden mussen.

Wie konnte es zu dem tödlichen Terrassentur-Unfall kommen?Die Polizei sprach nach dem Vorfall in der Kita Adlerkuken von einem tragischen Ungluck. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen noch. Geklärt werden muss, ob die Tur einen technischen Defekt hatte oder falsch bedient wurde, dass sie plötzlich aus den Angeln reißen konnte. „Aus Rucksicht auf die Familie und aus Grunden der laufenden Ermittlungen bitten wir um Verständnis, dass wir derzeit keine weiteren Angaben machen können“, teilt die Kita mit.Das Ungluck soll sich gegen 10.15 Uhr ereignet haben. Rettungskräfte und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Aber fur den Funfjährigen kam jede Hilfe zu spät. Die ubrigen Kinder wurden nach dem Vorfall alle abgeholt. In der großen Kita werden nach eigenen Angaben etwa 160 Kinder ganztägig betreut.Seelsorger nach dem Unfall in Berlin im EinsatzDer Kita-Träger habe Unterstutzungsangebote organisiert, so die Senatsverwaltung. Direkt nach dem Unfall waren auch schon Seelsorger vor Ort, um „Angehörige, Ersthelfende, und Kita-Personal sowie Rettungs- und Polizeikräfte“ zu betreuen. Sieben Menschen hätten die „psychosoziale Notfallversorgung“ in Anspruch genommen, so die Feuerwehr. Zusätzlich mussten 14 Feuerwehrkräfte betreut werden.

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