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Schusse in Hamburg: Polizei sucht Beweise und fahndet nach den Tätern

Hamburg – Die Beamten leuchten unter geparkte Fahrzeuge, suchen in den Buschen und unter Bäumen nach Patronenhulsen und weiteren Beweismitteln. Zuvor hatte es am späten Dienstagabend nach Zeugenangaben mindestens zehnmal im Hamburger Norden geknallt!Gegen 22 Uhr hörten Anwohner in der Dieselstraße in Hamburg-Barmbek zunächst laute Stimmen, sahen mehrere Personen vor einem Wohnhaus. Dann eskalierte offenbar ein Streit, wurden Waffen gezogen und abgefeuert. Einige der Unbekannten fluchteten in einem dunklen Wagen, andere rannten davon. Zeugen wählten den Notruf.Spurensicherung bis spät in die Nacht: Sofort ruckte die Polizei mit einem Großaufgebot an, sperrte den Bereich um den mutmaßlichen Tatort ab und leuchtete ihn aus – doch die an der Auseinandersetzung beteiligten Personen waren bereits verschwunden. Über mehrere Stunden wurde das Viertel grundlich durchsucht. Hunde schnuffelten in jeder Ecke, Beamte sammelten mögliche Beweise auf. Parallel ist eine Fahndung mit rund zwanzig Funkstreifenwagenbesatzungen veranlasst worden.„Aus der Gruppierung heraus gab mindestens eine Person mehrere Schusse ab, wodurch Schäden an einem Fenster und der Fassade eines Wohnhauses entstanden“, berichten die Ermittler am Mittwoch. Auch Patronenhulsen aus einer mutmaßlich scharfen Schusswaffe konnten demnach im Umfeld des Tatortes sichergestellt werden. Zum Gluck wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt.

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