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Neue Enthullungen im Fall aus Witten: Familie wollte gerade in den Nordsee-Urlaub aufbrechen – da stach der Vater alle nieder

Witten ist erschuttert: Die Schreckenstat am Samstag nimmt viele Anwohner mit. Nun kommt heraus: Die Familie wollte eigentlich losfahren, als der Vater durchdrehte.

Einen Tag nach den schrecklichen Ereignissen in Witten, zeigt sich die Stadt im Ruhrgebiet tief erschuttert. Der Familienvater Jan M. soll mutmaßlich seinen eigenen Sohn (13) erstochen haben. Zudem soll der 40-Jährige seine Ehefrau (38) und seine Tochter (9) lebensgefährlich verletzt haben. Notoperationen retteten ihre Leben.

Der WDR berichtet von Anwohnern, die ihr Mitgefuhl ausdrucken und schwer Worte finden fur das, was da passiert ist. Die „Bild“ veröffentlicht uber neue Details zum Ablauf der Tat.

Eine Nachbarin sagt vor der WDR-Kamera, dass sie die Familie persönlich kenne. „Der Junge war ja so alt wie meiner. Und das Mädchen ist so alt wie sie.“ Die Frau deutet auf ihre eigene Tochter. Und dann den Tränen nahe: „Das nimmt einen mit als Mama.“

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Am Tatort haben Menschen Kerzen, Blumen und auch einen großen Teddybären aufgestellt.

Am Sonntag zeigten Menschen am Tatort ihr Mitgefuhl mit Kerzen, Blumen und Geschenken. Foto: IMAGO/Funke Foto Services

In der Nähe des Tatorts gibt es am Sonntag eine Mahnwache, organisiert von der „Feministischen Gruppe Witten“. Die rund 60 Teilnehmer gedenken der Opfer, wollen aber auch gegen Femizide protestieren. Der Albtraum von Witten sei keine Einzeltat. „Stoppt patriarchale Gewalt“, steht auf einem Plakat.

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Wittens Burgermeister Dirk Leistner  ist auch zu der Mahnwache erschienen. Es sei ihm wichtig, ein Zeichen des Mitgefuhls zu setzen. Er betont, dass die Stadt zusammenhalte.

Die Mahnwache in Tatortnähe. Foto: IMAGO/Funke Foto Services

Zum Motiv der Tat hält sich die Polizei bedeckt und verweist auf die laufenden Ermittlungen. Die „Bild“ nennt am Sonntagabend neue Details. Demnach wollte die Familie am Samstagvormittag zum Urlaub in den Osterferien auf die Nordsee-Insel Baltrum aufbrechen. Die Hundin „Fräulein Smilla“ saß sogar schon auf dem Rucksitz des Autos, auch die Koffer hätten schon im Auto gelegen.

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Was dann passiert ist, bleibt rätselhaft und nicht zu fassen. Laut „Bild“ schweigt der Tatverdächtige bislang. Er befindet sich in U-Haft.

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