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Große Sorge in Mönchengladbach: Zwei Mädchen (12, 13) seit gestern Abend verschwunden – Polizei bittet um Hilfe

MÖNCHENGLADBACH (20. Januar 2026) — In Mönchengladbach herrscht große Sorge. Was zunächst als das unerlaubte Entfernen zweier Jugendlicher aus einer Betreuungseinrichtung begann, entwickelt sich zunehmend zu einem ernsten Vermisstenfall, der die Polizei und die Öffentlichkeit in Alarmbereitschaft versetzt. Seit den fruhen Abendstunden des vergangenen Mittwochs, dem 14. Januar 2026, fehlt von zwei jungen Mädchen im Alter von 12 und 13 Jahren jede Spur.

Fast eine Woche ist vergangen, seit die beiden Schulerinnen zuletzt gesehen wurden. Mit jeder Stunde, die verstreicht, wächst die Angst um das Wohlergehen der Kinder, insbesondere angesichts der Jahreszeit und des jungen Alters der Vermissten. Die Polizei hat nun eine öffentliche Fahndung eingeleitet und bittet die Bevölkerung dringend um Hinweise.

Der Abend des Verschwindens

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen verließen die beiden Mädchen ihre Wohngruppe in Mönchengladbach gemeinsam am fruhen Abend des 14. Januar. Bei einer solchen Einrichtung handelt es sich in der Regel um eine betreute Wohnform der Jugendhilfe, in der Kinder und Jugendliche leben, die aus verschiedenen Grunden nicht bei ihren Eltern wohnen können.

Ob das Verschwinden der beiden spontan geschah oder von langer Hand geplant war, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Fest steht lediglich: Sie kehrten nicht zur vereinbarten Zeit zuruck. Seitdem ist ihr Aufenthaltsort völlig unbekannt. Es gibt bislang keine Lebenszeichen, keine Kontaktaufnahme zu Freunden oder Verwandten und keine bestätigten Sichtungen im Stadtgebiet.

Wer sind die Vermissten? Detaillierte Personenbeschreibung

Um die Suche zu beschleunigen und die Aufmerksamkeit der Burger zu schärfen, hat die Polizei detaillierte Personenbeschreibungen der beiden Mädchen veröffentlicht. Die Beamten hoffen, dass Pendler, Passanten oder Mitarbeiter im öffentlichen Nahverkehr sich an die beiden erinnern könnten.

Mädchen 1 (13 Jahre alt):

Die 13-Jährige wird als etwa 1,65 Meter groß beschrieben. Sie hat eine schlanke Statur und schulterlanges, glattes, hellbraunes Haar. Ein auffälliges Merkmal sind ihre blauen Augen.

Besonderer Grund zur Sorge bereitet ihre Kleidung: Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie vermutlich eine blaue Jeanshose und lediglich ein Top. Angesichts der winterlichen Temperaturen im Januar stellt diese Kleidung eine potenzielle Gefahr fur ihre Gesundheit dar, sollte sie sich längere Zeit im Freien aufhalten.

Mädchen 2 (12 Jahre alt):

Das jungere der beiden Mädchen ist mit ca. 1,67 Metern etwas größer als ihre Begleiterin. Auch sie ist von schlanker Statur und trägt ihre hellbraunen Haare schulterlang und glatt, ähnlich wie die 13-Jährige. Sie hat braune Augen.

Ihre Bekleidung wird als sportlich-leger beschrieben: Sie trug zuletzt eine graue Jogginghose und eine schwarze Jacke.

Die Gefahrenlage

Kriminalhauptkommissare warnen davor, den Fall als bloßes „Ausreißen“ abzutun. „Wenn sich Kinder in diesem Alter fast eine Woche lang nicht melden und ohne finanzielle Mittel oder festen Anlaufpunkt unterwegs sind, ist das Gefahrenpotenzial extrem hoch“, erklärt ein Experte fur Vermisstenfälle.

Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Mädchen noch im Großraum Mönchengladbach aufhalten. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sie öffentliche Verkehrsmittel genutzt haben, um in benachbarte Großstädte wie Dusseldorf, Köln oder ins Ruhrgebiet zu reisen. Bahnhöfe, Einkaufszentren und bekannte Jugendtreffpunkte stehen daher besonders im Fokus der Fahndung.

Die Tatsache, dass die Mädchen zu zweit unterwegs sind, bietet zwar einen gewissen gegenseitigen Schutz, mindert aber nicht die Risiken, denen Minderjährige auf der Straße ausgesetzt sind – von der Witterung bis hin zu kriminellen Elementen, die die Hilflosigkeit von Ausreißern ausnutzen könnten.

Fokus der Ermittlungen

Die Polizei wertet derzeit alle verfugbaren Hinweise aus. Das Umfeld der Mädchen, Mitschuler und mögliche Kontakte in sozialen Netzwerken werden uberpruft. Bislang jedoch ohne den entscheidenden Durchbruch. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: Wo könnten zwei auffällige junge Mädchen sechs Tage lang untertauchen, ohne bemerkt zu werden?

Appell an die Bevölkerung: Augen aufhalten!

Die Polizei Mönchengladbach appelliert an das burgerliche Verantwortungsbewusstsein.

  • Haben Sie die Mädchen seit dem Abend des 14. Januar gesehen?

  • Sind Ihnen im öffentlichen Nahverkehr (Busse, Bahnen) zwei Mädchen aufgefallen, auf die die Beschreibung passt?

  • Haben Sie Beobachtungen an Orten gemacht, an denen sich Jugendliche oft aufhalten (Schnellrestaurants, Passagen, Parks)?

Burger werden gebeten, die Augen offen zu halten. Sollten Sie die Mädchen sehen, sprechen Sie diese bitte behutsam an, behalten Sie sie im Blick und informieren Sie umgehend die Polizei.

Kontakt fur Hinweise

Jeder Hinweis kann entscheidend sein. Zeugen, die Angaben zum Aufenthaltsort der Vermissten machen können, werden gebeten, sich sofort zu melden.

Polizeinotruf: 110

Alternativ nimmt jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen.

Die Zeit drängt. Helfen Sie mit, diese beiden Kinder sicher zuruckzubringen. Teilen Sie diese Informationen, achten Sie auf Ihre Umgebung. In Mönchengladbach und daruber hinaus hoffen alle auf ein gluckliches Ende dieses bangen Wartens.

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