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Unheilbarer Krebs: Livian weiß, dass er bald in den Himmel geht

Sein Krebs kann nicht mehr behandelt werden: Livian weiß, dass er bald in den Himmel gehtLivian zu Hause in Zuhlsdorf. Eine Schildkröte, die er sich zum Geburtstag im April gewunscht hat, haben ihm seine Eltern schon jetzt geschenkt. Ärzte sagen, dass sie den Krebs nicht mehr in den Griff kriegenFoto: Privat21.02.2026 – 19:58 UhrTTS-Player uberspringenText to Speech: Unheilbarer Krebs: Livian weiß, dass er bald in den Himmel gehtGeschwindigkeit der WiedergabeArtikel weiterlesenOranienburg –Livian (6) ist ein echter Kämpfer. Doch er weiß, das reicht nicht. Er wird bald sterben. Seine Eltern haben es ihm jetzt gesagt. Alle Waffen der modernen Medizin sind machtlos gegen den aggressiven Krebs in seinem Körper.Der Junge aus Zuhlsdorf bei Oranienburg (Brandenburg) leidet an einem sogenannten Neuroblastom, einer bösartigen Tumorerkrankung, die vom Nervensystem ausgeht. Eines von 100.000 Kindern pro Jahr ist betroffen. „Livian hatte nach seinem vierten Geburtstag plötzlich starke Schmerzen in den Beinen, wir hofften, es seien nur Wachstumsschmerzen“, berichtet sein Vater Sven A. (48). Doch schon kurze Zeit später wurde in der Charité die Diagnose gestellt: „Er war schon komplett durchsetzt mit Metastasen.“Livian kämpft seit uber zwei Jahren gegen den KrebsAnderthalb Jahre Chemotherapien und Bestrahlungen folgten. Im März 2025 die positive Nachricht: DerKrebsist besiegt! Doch die Freude währte nur kurz, schon einen Monat später kamen die Schmerzen wieder. Die Krankheit war zuruckgekehrt, Tumore hatten sich in Schädelknochen und Becken gebildet. „Das war ein Mega-Schock fur uns“, so der Vater.Livian zu Hause in Zuhlsdorf. Eine Schildkröte, die er sich zum Geburtstag im April gewunscht hat, haben ihm seine Eltern schon jetzt geschenkt. Ärzte sagen, dass sie den Krebs nicht mehr in den Griff kriegenFoto: PrivatLivian ist ein fröhlicher und neugieriger Junge. Seit fast drei Jahren kämpft er gegen den KrebsFoto: PrivatDoch Livian kämpfte. Er nannte die Tumore „Monster“ – und die „Monster“ wollte er zerstören. Eine zehnwöchigeStammzelltherapiebegann, in der ihm die Zellen des Vaters injiziert wurden. Sie sollten den Krebs vernichten. Aber auch diese Behandlung blieb erfolglos. Der Krebs wurde sogar noch schlimmer: Alte Tumore waren wieder aktiv geworden, neue gewachsen.Livian ist inzwischen schwach, wird uber Tropf und Sonde versorgt, wiegt nur noch 18 Kilo, braucht einen Rollstuhl. „Die Ärzte haben uns mitgeteilt, dass sie den Krebs mit allem, was die Medizin hergibt, nicht mehr in den Griff kriegen“, sagt Sven A. „Sie können nicht sagen, ob er seinen Geburtstag Anfang April noch erleben wird. Das nächste Weihnachtsfest aber definitiv nicht mehr.“Livian spricht davon, dass er in den Himmel gehtDer Vater ringt um Worte, seine Stimme bricht weg, dann sagt er: „Wir lugen unsere Kinder nicht an, deshalb haben wir es ihnen gesagt.“ Livian und seiner Schwester Seraphina (9). Es sei viel geweint worden. Aber Livian hätte es gefasst aufgenommen. „Er ist mit dem Tod schon vertraut aus seiner Klinikzeit. Es gab keinen Tag, an dem er nicht mit ihm konfrontiert wurde“, sagt Sven A.Livian spricht davon, dass er in den Himmel geht. Von dort aus möchte er sich als Beschutzer um alle, die er liebt, kummern: Seine Schwester, wenn sie jemand ärgert. Mama und Papa, damit es ihnen immer gut geht.Livian freut sich uber die schönen Momente mit seiner FamilieFoto: PrivatDie Leiterin von Livians Kita hat eine Spendenaktion bei GoFundme fur Livian und seine Familie ins Leben gerufen. Damit sie die Zeit, die ihnen noch gemeinsam bleibt, ohne finanzielle Sorgen genießen können.Livian wunscht sich, dass er mit Mama, Papa und seiner Schwester noch Ostereier bemalen und im August am Senftenberger See campen kann. Spielzeug oder eine Playstation sollen von den Spenden nicht gekauft werden. Livian sagt: Das kann er ja doch nicht mit in den Himmel nehmen.

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